Zeitzeugen

1951

Das Museum der
Seenfischerei

Alles begann mit einem Tagebuch im Jahr 1958. Horst Bork schrieb seine Erfahrung in der Wesenberger Fischerei nieder und sammelte zahlreiche Berichte.

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seit 1951

Das Museum

Seit 1951 ist Horst Bork Fischer. Im Jahre 1957 bestand er die Gesellenprüfung und qualifizierte sich 1962 29jährig zum Fischereimeister. Mit großem Einsatz und großer Leidenschaft ist er seitdem in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte tätig und hat die Fischerei in Wesenberg und Generationen von Lehrlingen beeinflusst. Weit über sein berufliches Engagement hinaus hat sich Fischermeister Bork mit der Fischerei identifziert und zu einer der umfassensten Sammlung von Fischereirelevanten Objekten in Mecklenburg beigetragen.

Alles begann mit einem Tagebuch im Jahr 1958. Horst Bork schrieb seine Erfahrung in der Wesenberger Fischerei nieder und sammelte zahlreiche Berichte. Auch wenn diese Sammlung zunächst privates Interesse befriedigte, sind schon bald Ausstellung unter Beteiligung des Wesenberger Fischers veranstaltet worden.

Erstmals wurden 1960 anlässlich eines regionalen Pressefestes Fanggeräte und Examplare heimischer Fische ausgestellt. Ab 1975 waren Fischereiaustellugen bei den Woblitzfesten der Stadt Wesenberg ein fester Bestandteil. 1992 startete Horst Bork mit einer kleinen Ausstellung seiner gesammelten Geräte, Schriften, Netze und Tierpräparate. Im Laufe weniger Jahre stellte er eine repräsentative Sammlung traditioneller Fang- und Arbeitsgeräte zusammen. Seien es alte Fischfässer mit denen Anfang des 20. Jahrhunderts lebende Fische in Ballungsräume transportiert wurden oder alte Windentypen, die bei der personalintensiven Zugnetzfscherei zum Einsatz kamen. Aus jedem Bereich der Binnenfischerei sind Zeugnisse eins traditionellen und jahrhundertealten Berufs zu finden und zu bestaunen.

Anlässlich der Wiedereröffnung der sanierten Wesenberger Burg 1996 konnten Fischermeister Bork und seinen Helfern Räumlichkeiten für eine Fischereiausstellung im Stallgebäude der Burg zur Verfügung gestellt werden. Hier konnte erstmals eine komplette Ausstellung der Sammlung stattfinden und in würdiger Kulisse ihre ständig Heimat finden.

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Öffnungszeiten

Anfang Juni – Ende September
08.00 – 16.00 Uhr (täglich)